Duisburger Filmwoche 32
SCREENINGS IN AUSTRIAÂ Winter 2008/20095.12-15.1:
Wien/Topkino
http://www.topkino.at/
14.1 und 16.1:
Bregenz/Metrokino, Filmforum
http://www.filmforum.at/
21.1, 23.1, 28.1, 30.1:
Lambach/Lichtspieltheater
http://www.lichtspieltheater.at
23.1-29.1:
Amstetten/Cineplexx
http://www.cineplexx.at
28.1-31.1:
Krems/Filmgalerie
http://www.filmgalerie.at
am 29.1:
Saalfelden/Nexus
http://www.kunsthausnexus.com/
31.1 und 24.3:
Hallein/Stadtkino
am 26.2:
Amstetten/Cineplexx
http://www.amstetten.noe.gv.at
am 12.2:
Braunau/Movieplexx
http://www.movieplexx.at/
12.3 und 19.3:
Peuerbach/Starmovie
http://www.starmovie.at
26.2 und 5.3:
Regau/Starmovie
http://www.starmovie.at
26.3 und 2.4:
Ried/Starmovie
http://www.starmovie.at
21. NOVEMBER 2008
Wien/Filmcasino
Wien/ UCI-Millennium City
Wien/Village Cinemas 3
Graz/KIZ
St.Pölten/Cinema Paradiso
Linz/Moviementoab 28.11.08:
Klagenfurt/Volkskino
Villach/Filmstudioab 5.12.08:
Salzburg/Das Kino
Innsbruck/Leokino
Markus Keuschnigg, FM4„Constantin Wulff geht in seinem Dokumentarfilm IN DIE WELT andere Wege als gewohnt: Er begleitet Frauen auf ihrem Weg Leben zu geben. Von der Ultraschall-Untersuchung übers Fragebogen-Ausfüllen bis zur Niederkunft im Kreissaal. (…) Die Kamera fängt die Körperlichkeit des Menschseins ein, auf die sich im Spital letztlich alles reduziert. Und Constantin Wulff gelingt ein seltenes Kunststück: Die Nüchternheit seiner Bilder vermittel ganz grosse Emotion.“
Matthias Greuling, Celluloid„Wulff überlässt es allein dem Zuschauer zu deuten und zu werten; ohne Intervention, ohne Inszenierung, ohne Musik beschränkt sich Wulff auf die beobachtende Position. Er zeigt die überwältigenden, glücklichen, aber auch tragischen Momenten bei Geburten, den Weg vom ersten Ultraschall zur letzten Wehe, den Alltag der Ärzte, Hebammen und Pfleger, die Hoffnungen und Ängste der werdenden Eltern, die bürokratischen Versuche zur Optimierung von Abläufen bis hin zur Putzkolonne, die ebenfalls zum Bild einer Klinik gehört. Das Fehlen von filmischen Mitteln zur Verstärkung der Bilder mindert die Emotionen beim Schauen nicht. Im Gegenteil: Sofort nimmt man am Leben in der Klinik teil, fühlt Glück, Leid, Routine.“
Annette Scharnberg, Basler Zeitung
„Ebenso erhellend wie ergreifend ist Constantin Wulffs fast klassisches Direct-Cinema-Stück aus einer Wiener Geburtsklinik IN DIE WELT. Der Blick ist neugierig und offen, der eingespielte Apparat der Anstalt gibt die institutionelle Fassung für dramatische Einzelmomente. Routine und emotionale Höhepunkte sind klug ineinander verwoben, auch weil Wulff jede künstliche Dramatisierung unterlässt. Emotional geht IN DIE WELT auch so an die Höchstbelastungsgrenze, etwa bei einer in Realzeit gedrehten Geburt, bei der nur der im Hintergrund zappelnde Vater etwas “comic relief” gibt. Ganz im Gegensatz zu der beim Thema der Geburt grassierenden Betulichkeit bleibt IN DIE WELT ganz nüchtern und verschärft so den Blick auf das existentielle Gewicht.“
Silvia Hallensleben, epd Film
Alexandra Stäheli, Neue Zürcher Zeitung